Forschungsprojekt · D-A-CH 2024
Elektrifizierung von Großbaustellen im Straßenbau
VoltaVia untersucht, wie große Straßenbaustellen mit elektrisch angetriebenen Baumaschinen und passenden Energieversorgungskonzepten umgesetzt werden können – technisch, organisatorisch und in der Vergabepraxis.
Projekt abgeschlossen – Ergebnisse werden nach Freigabe veröffentlichtProjektbeschreibung
Dekarbonisierung beginnt auf der Baustelle
Angesichts der Klimaziele steht die Baubranche vor der Herausforderung, ihre Prozesse zu dekarbonisieren. Das Projekt VoltaVia untersucht, wie die Elektrifizierung von Fahrzeugen und Maschinen sowie die damit notwendige Energieversorgung auf Großbaustellen im Straßenbau umgesetzt werden kann, um die Dekarbonisierung der Baubranche voranzutreiben.
Betrachtet wird der gesamte Straßenbauprozess – von Transportfahrzeugen über Kernarbeitsmaschinen wie Asphaltfertiger und Walzen bis zu Hilfsgeräten – sowie die Frage, wie öffentliche Auftraggeber die Elektrifizierung schon in der Ausschreibung anstoßen können.
Projektziele
Drei Leitfragen
Wie könnte eine auf erneuerbaren Energieträgern basierende Elektrifizierung von Großbaustellen im Straßenbau organisiert werden?
Welche Entscheidungen sind bei der Vorbereitung von Ausschreibungen für Großprojekte in diesem Zusammenhang zu treffen?
Welche Auswirkungen hätte dies?
Ansatz
Von der Energiequelle bis zur Maschine
VoltaVia betrachtet nicht einzelne Maschinen, sondern die gesamte Versorgungskette auf der Baustelle – von der Energiequelle über Erzeugung und Speicherung bis zum Laden – und wie sie sich in Bauablauf und Vergabe einfügt.

Für wen
Was VoltaVia für die Praxis liefert
Die Ergebnisse richten sich an drei Gruppen, die die Elektrifizierung gemeinsam in die Praxis bringen müssen.
Öffentliche Auftraggeber
Wie sich emissionsärmere Bauweisen technologieoffen bewerten und schon heute in Ausschreibung und Vergabe verankern lassen – mit Anforderungen, die mit dem Markt mitwachsen.
- Bewertungsansatz für die Vergabe
- Entscheidungen in der Ausschreibungsvorbereitung
- Auswirkungen auf Kosten und Bauzeit
Bauunternehmen
Welche Maschinen sich heute elektrifiziert einsetzen lassen, wo die Grenzen liegen und wie Laden und Energieversorgung in Bauablauf, Logistik und Tagesleistung passen.
- Maschinenkonzepte je Bauprozess
- Versorgungskonzepte für die Baustelle
- Praxishemmnisse und Lösungsansätze
Baumaschinenhersteller
Wo der Markt bereits liefert, bei welchen spezialisierten und leistungsintensiven Maschinen der größte Entwicklungsbedarf besteht – und welche Nachfrage aus der Vergabe entstehen kann.
- Marktverfügbarkeit über alle Maschinenklassen
- Anforderungen aus Bauprozess und Versorgung
- Perspektive für planbare Nachfrage
Projektpartner & Förderung
Forschung und Praxis gemeinsam



D-A-CH Kooperation Verkehrsinfrastrukturforschung 2024
Ein Projekt, finanziert im Rahmen der D-A-CH Kooperation Verkehrsinfrastrukturforschung 2024 durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV, Deutschland), das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI, Österreich) und das Bundesamt für Strassen (ASTRA, Schweiz). Programmmanagement: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).
Zeitplan
Wo das Projekt steht
- August 2024Projektstart im Rahmen der D-A-CH Kooperation
- 2025Maschinen- und Versorgungskonzepte, Bewertungsansatz für die Vergabe
- Juli 2026Projektabschluss und Abgabe des Abschlussberichts
- Nach FreigabeVeröffentlichung der Ergebnisse und des Abschlussberichts auf dieser Seite
Kontakt
Interesse an den Ergebnissen?
Der Abschlussbericht wurde eingereicht und wird nach Freigabe durch das Programmmanagement an dieser Stelle veröffentlicht. Wenn Sie eine Ausschreibung vorbereiten, ein Bauvorhaben elektrifizieren wollen oder als Hersteller Ihre Maschinen einordnen möchten, sprechen Sie uns gern schon jetzt an.
Projektleitung: Zeppelin Rental GmbH
Graf-Zeppelin-Platz 1 · 85748 Garching b. München